SUSE Studio Beginner’s Guide

Mai 22nd, 2009 | SUSE Linux | Beitrag drucken

StudioFür den Start mit SUSE Studio benötigst du zunächst einen Zugang. Wähle dazu auf:

http://susestudio.com

den Punkt ‘Create Account’ und gebe dort bei ‘Register for the Beta’ deine eMail Adresse an.

Du müsstest nach einiger Zeit in deinem Postfach eine entsprechende Einladung finden.


Damit das STUDIO Test Drive funktioniert müssen die Ports:

5900:5910/TCP - VNC
843/TCP

ausgehend in der Firewall freigeschaltet werden.

Nachdem du dich im Studio angemeldet hast kannst du über den Punkt ‘Create new Appliance’ deine erste angepasste SUSE Linux Version erstellen.

Als Basis stehen z.Zt (05/2009):

openSUSE 11.1
SUSE Linux Enterprise 10
SUSE Linux Enterprise 11

zur Verfügung. Im folgenden beschreibe ich das Setup einer SLES 11 Appliance mit KDE4-core. Wähle also als Template SUSE Linux Enterprise 11 / Server sowie die Prozessorarchitektur für die du das Image bauen möchtest.

Als Namen kannst du z.B.: SLES 11 KDE4-core wählen. Im Bereich Software hast du nun die Möglichkeit die zu installierenden Pakete / Patterns auszuwählen. Hier eine Auflistung der benötigten Komponenten:

Patters: kde, x11 (inkl. recommended – klicke zur Installation auf den Pattern-Namen und dort bei ‘Recommended software:’ auf den Button ‘Add-all’)
Pakete: dbus-1-x1, kde4-l10n-de, kde4-kdm, kde4-konsole, desktop-translations

Über den Punkt Configuration/General kannst du bei Bedarf noch die Standardsprache einstellen sowie Nutzer/Passwörter festlegen. Ein eigenes Wallpaper sowie Logo kannst du im Bereich Configuration/Personalize hinzufügen.

Möchtest du das die Appliance sofort in den X Server startet, wähle als Default-Runlevel bitte: 5

Weitere Einstellungen kannst du bei Bedarf vornehmen.

Nun steht einem ersten Build nichts mehr entgegen. Klicke dazu auf Build und wähle den entsprechenden Build Typ, z.B.: Disk Image und warte bis das Image erzeugt wurde.

Ist der Build durchgelfaufen kannst du über den Punkt: Test Drive eine Web basierte VNC Verbindung zu deiner Appliance aufbauen und dort ggfls. Änderungen vornehmen. Diese werden nicht automatisch in die Appliance zurückgeschrieben sondern können über den Punkt ‘Modified files’ dateiweise in den nächsten Build übernommen werden.

Parallel dazu kannst du Änderungen auch via SSH vornehmen. Die Zugansmöglichkeiten findest du im Networking Bereich.

Hast du nun das Image deinen Wünchen entsprechend angepasst kannst du es herunterladen und z.B. mit:

dd if=myappliance.raw of=/dev/sdX bs=4k

auf einen USB Stick schreiben (wobei es sich bei sdX um die Device Node deines USB Sticks handelt).

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