Postfix DDoS Angriffe eindämmen

April 2nd, 2009 | Red Hat | Beitrag drucken

Hast Du deinen Postfix Mailserver als Relay konfiguriert kann es vorkommen das durch einen DDoS Angriff alle SMTP Slots belegt werden, und somit Mails nur noch sehr schleppend eintreffen.

Postfix erlaubt standardmäßig 100 gleichzeitige SMTP Verbindungen, kommt jedoch amavisd-new zum Einsatz, sind aus Performancegründen deutlich weniger üblich (meist ca. 5-10).

Um zu erreichen das bei einem DDoS Angriff inaktive SMTP Slots schneller freigegeben werden, kannst du die Zeit heruntersetzen, nach der solch eine SMTP Sitzung zurückgesetzt werden soll. Hier ist 300 Sekunden der Standardwert, jeder sendende Mailserver sollte aber eigentlich in der Lage sein nach ca. 30 Sekunden ein Lebenszeichen von sich zu geben.

Mit:

smtpd_timeout = 30s

kannst du den Timeout Wert in der Datei /etc/postfix/main.cf heruntersetzen. Außerdem kann es per Verwendung von Postfix ohne amavisd-new Sinn machen das ein einzelner Client nicht mehr als 15 gleichzeitige Verbindungen aufbaut:

smtpd_client_connection_count_limit = 15

Kommentar abgeben

Über diesen Blog

Willkommen zu meinem persönlichen Blog. Hier findest du neues über mich sowie Tipps und Tricks rund um Linux.

  • Olli: Danke! Endlich hats geklappt :)
  • Marcus: Hoi Christian, Sponsoren sind natuerlich gerne gesehen. Im Gegenzug erhalten sie einen Bannerlink auf unserer Homepage und je nach dem auch die Moegl
  • Christian Louis: Hallo Marcus, was mich wundert ist die Tatsache, dass die FrOSCon in der Auflistung der Events, an denen Ihr Euch orientieren wollt, oben fehlt. A
  • Marcus: Kommt drauf an :) Ich bin auf jeden Fall jemand der gerne mit dem Chor trällert (solange die Musikrichtung stimmt). Wir organisieren uebrigens im S
  • Didi: Hey Kann man das auch auf eine Linux distribution beziehen? Wie geht es dir? Wie ist es in Zuerich? Lg Didi
  • Mein Identi.ca Feed

  • Archiv

  • Meta