Bei Axigen handelt es sich um einen kommerzieller Mailserver mit Groupware-Erweiterungen. Axigen unterstützt zahlreiche Plattformen, wie Linux, BSD, Solaris und Windows und bietet in der aktuellen Version ein ansprechendes Ajax Webfrontend. Für kleinere Netzwerke ist eine kostenlose ‘Office Edition’ für 5 Benutzer und eine Domain erhältlich. Da ich seit längerem auf der Suche nach einem Ersatz für Google Apps bin habe ich mich entschlossen mit das Produkt näher anzusehen und auch gleich diese Anleitung zu schreiben die dir helfen soll deinen eigenen Axigen Server einzurichten.
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Im folgenden beschreibe ich wie du unter CentOS/RHEL 5.x einen mit rndc verwaltbaren chrooted BIND Nameserver aufsetzen kannst.
Stelle bitte zunächst sicher das die benötigten Pakete installiert worden sind und hole dies bei Bedarf mit:
yum install bind bind-chroot bind-libs bind-utils caching-nameserver
nach. Erstelle nun eine Konfigurationsdatei:
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Neben Dial-up Verbindungen kann es auch beim Starten oder Beenden von ‘normalen’ Netzwerkverbindungen hilfreich sein Scripte auszuführen (z.B. für erweitertes Routing) . Um dies zu erreichen lege bitte zunächst ein ifup-local Script:
/sbin/ifup-local
mit dem Inhalt:
#!/bin/bash
if [ -x /etc/sysconfig/network-scripts/up-${1} ]; then
exec /etc/sysconfig/network-scripts/up-${1}
fi
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Zum Lastenausgleich kann es sinnvoll sein auf einem Router mehrere PPPOE Einwahlverbindungen gleichzeitig zu betreiben. Unter Red Hat / CentOS (5.x) ist die Einrichtung jedoch etwas tückisch, deshalb beschreibe ich sie hier exemplarisch.
system-config-network ermöglicht zwar die grafische Erstellung von xDSL Verbindungen, ich empfehle aber die manuelle Einrichtung über die Kommandozeile. Sonst würden aufgrund eines kleinen Fehlers alle PPPOE Verbindungen auf das gleiche PID File verweisen, da die GUI hier nicht differenziert.
Lege also dazu zunächst eine Konfigurationsdatei: /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-Provider1 mit folgendem Inhalt an:
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Möchtest du gerne Emails mit Anhang aus der Kommandozeile verschicken, bietet sich das Tool uuenview an. Das Paket ist beispielsweise im RPMForge Repository verfuegbar. Mit:
yum install uudeview
wird der Decoder für uuencode, xxencode, Base64 und BinHex auf deinem System installiert. Nun kannst du mit uuenview beliebige Dateien als Anlagen verschicken:
uuenview -b -s "Betreff" -m mail@domain.de /pfad/zur/Datei
Erklärung der Parameter:
-b
definiert Base64 als Codierung.
-s “Betreff”
ermöglicht die Angabe eines Betreffs.
-m name@domain.de
legt den Emailempfänger fest
Die Bash Shell bietet eine Vielzahl von kleinen ‘Helferlein’ die das tägliche Arbeiten mit der Kommandozeile erleichtern. Hier findest du eine Übersicht:
Tab
Die Eingabe von Tab vervollständigt Datei- und Ordnernamen sowie Kommandos.
Ctrl+R
Die Bash verfügt über eine s.g. History in der die zuletzt ausgeführten Kommandos gespeichert werden. Mit Hilfe der Cursor-Hoch und Cursor-Runter Tasten kann man bequem einen zuvor ausgeführten Befehl erneut anwählen.
Es ist sogar möglich die History rückwärtig zu durchsuchen. Drücke dazu Crtl+R und tippe in die Zeile:
(reverse-i-search)`':
deinen Suchbegriff ein. Wird der gesuchte Befehl angezeigt kannst du ihn einfach durch Eingabe von ‘Enter’ ausführen. Möchtest du gerne weitere Vorkommnissen des Suchwortes anzeigen lassen, drücke einfach erneut Ctrl+R.
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Um den Adobe Flash Player zu installieren öffne bitte zunächst folgende URL:
http://www.adobe.com/de/products/flashplayer/
Klicke dort auf den Button ‘Herunterladen’ und wähle als Variante ‘Yum für Linux’. Nach einem Klick auf ‘Zustimmen und Installieren’ öffnet sich der Firefox Download Dialog in dem Du die Einstellung ‘Öffne mit: Software-Installer’ beibehältst und OK klickst.
Dadurch wird das RPM Paket mit den Repository Informationen von Adobe hinzugefügt.
Auf die Frage ‘Kann XYZ nicht überprüfen ..’ antworte bitte mit ‘Trotzdem installieren’ da es sich um ein nicht signiertes RPM Paket handelt. Eine Überprüfung der Echtheit des Paketes ist somit zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht möglich.
Nach dem Hinzufügen des Repositories kannst Du über ‘Anwendungen / Software hinzufügen/entfernen (GNOME)’ über den Reiter ‘Suchen’ nach dem flash-plugin suchen und es zur Installation vormerken. Über einen Klick auf ‘Anwenden’ wird das Paket dann installiert.
Beachte bitte das du deinen Browser nach der Installation neu starten musst.
Um statische Routen zu legen kannst Du den route Befehl nutzen. In folgendem Beispiel wird eine Route in das 172.16.0.0/16 Class-B Netz über den Gateway 192.168.1.249 definiert, der wiederrum über das Interface eth0 erreichbar ist:
route add -net 172.16.0.0 netmask 255.255.0.0 gw 192.168.1.249 eth0
Mit:
route -n
kannst du dir anzeigen lassen ob die Route erfolgreich gesetzt worden ist.
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