Archiv von April, 2009

Möchtest du gerne Emails mit Anhang aus der Kommandozeile verschicken, bietet sich das Tool uuenview an. Das Paket ist beispielsweise im RPMForge Repository verfuegbar. Mit:

yum install uudeview

wird der Decoder für uuencode, xxencode, Base64 und BinHex auf deinem System installiert. Nun kannst du mit uuenview beliebige Dateien als Anlagen verschicken:

uuenview -b -s "Betreff" -m mail@domain.de /pfad/zur/Datei

Erklärung der Parameter:

    -b
    definiert Base64 als Codierung.
    -s “Betreff”
    ermöglicht die Angabe eines Betreffs.
    -m name@domain.de
    legt den Emailempfänger fest

Die Bash Shell bietet eine Vielzahl von kleinen ‘Helferlein’ die das tägliche Arbeiten mit der Kommandozeile erleichtern. Hier findest du eine Übersicht:

    Tab
    Die Eingabe von Tab vervollständigt Datei- und Ordnernamen sowie Kommandos.
    Ctrl+R
    Die Bash verfügt über eine s.g. History in der die zuletzt ausgeführten Kommandos gespeichert werden. Mit Hilfe der Cursor-Hoch und Cursor-Runter Tasten kann man bequem einen zuvor ausgeführten Befehl erneut anwählen.

    Es ist sogar möglich die History rückwärtig zu durchsuchen. Drücke dazu Crtl+R und tippe in die Zeile:

    (reverse-i-search)`':

    deinen Suchbegriff ein. Wird der gesuchte Befehl angezeigt kannst du ihn einfach durch Eingabe von ‘Enter’ ausführen. Möchtest du gerne weitere Vorkommnissen des Suchwortes anzeigen lassen, drücke einfach erneut Ctrl+R.

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Red Hat hat eine ‘Weltkarte’ veröffentlicht die bildlich die Open Source Aktivitäten der einzelnen Länder veranschaulichen soll:

osi_map

Die Daten basieren auf einer Studie des Georgia Institute of Technology. Dabei wurden verschiedene Faktoren wie der Einsatz von Open Source in Behörden und Unternehmen, die politische Haltung zu Freier Software sowie der Stand der Übersetzungen von Open Source Software in die jeweilige Landessprache berücksichtigt. Auch die Anzahl der Bewerbungen zum Google Summer of Code hatten Einfluss auf das Ergebnis.

Den ersten Rang belegt Frankreich, gefolgt von Spanien, Deutschland, Australien und Finnland.

Die Karte lässt sich außerdem auf eine zweite Ansicht namens Open Source Environment Map umschalten. Diese Umgebungs-Karte ist allerdings viel spekulativer, da hier versucht wird, von einer hohen Anzahl von Internet-Anwendern und Patenten im Bereich der Informationstechnologie auf günstige Bedingungen für den Open-Source-Einsatz zu schließen.

Hier liegt Schweden klar auf Platz 1, gefolgt von den USA, Norwegen, Dänemark und Finnland.

CentOS Wrap

April 9th, 2009 CentOS

Mein PC Engines Wrap Home Router läuft nun auch unter CentOS. Aus Performance-Gründen habe ich mich für die 4er Serie der Distribution entschieden, da das Gerät nur mit einer 233 MHz AMD Geode SC1100 CPU und 128 MB RAM daherkommt.

WrapAusgestattet ist mein Wrap ausserdem mit einer 2GB CF-Microdrive Karte. Hierbei handelt es sich nicht um Flashspeicher, sondern um eine ‘Miniaturfestplatte’, so dass ich mir keine Gedanken über Ramdisks oder ähnliches machen musste.

Die Installation habe ich mit Hilfe eines CF IDE Adapters in einem ‘Standard-PC’ durchgeführt. Ich habe mich für die Installation eines Minimalsystems entschieden.

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We’re Linux

April 9th, 2009 Linux Allgemein

Apple hat ein Werbevideo mit dem Titel I’m a Mac und Microsoft wirbt unter dem Motto I’m a PC.

Um die Vorzüge von Linux visuell zu veranschaulichen hat Anfang des Jahres die Linux Foundation einen Video Wettbewerb zum Thema ‘We’re Linux’ gestartet.

Mittlerweile steht der Gewinner fest, der sich über eine Reise zum Japan Linux Symposium/Linux Kernel Summit in Tokyo freuen kann:

http://video.linuxfoundation.org/video/1262

Mein persönlicher Gewinner ist jedoch ein anderes Video:

CentOS Classic Theme

April 6th, 2009 CentOS

Da die aktuelle TreeFlower Theme (CentOS 5.3) nicht bei jedem Nutzer gut ankommt habe ich mir die Mühe gemacht ein etwas ‘konservativeres’ Design zu erstellen.

Wallpaper

Das Wallpaper in 4:3 Format findest du hier:

wallpaper.png

Eine Widescreen Variante ist noch in Arbeit.

GRUB

Den passenden Grub Splash findest du hier:

splash.xpm.gz

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Um den Adobe Flash Player zu installieren öffne bitte zunächst folgende URL:

http://www.adobe.com/de/products/flashplayer/

Klicke dort auf den Button ‘Herunterladen’ und wähle als Variante ‘Yum für Linux’. Nach einem Klick auf ‘Zustimmen und Installieren’ öffnet sich der Firefox Download Dialog in dem Du die Einstellung ‘Öffne mit: Software-Installer’ beibehältst und OK klickst.

Dadurch wird das RPM Paket mit den Repository Informationen von Adobe hinzugefügt.

Auf die Frage ‘Kann XYZ nicht überprüfen ..’ antworte bitte mit ‘Trotzdem installieren’ da es sich um ein nicht signiertes RPM Paket handelt. Eine Überprüfung der Echtheit des Paketes ist somit zum jetzigen Zeitpunkt leider nicht möglich.

Nach dem Hinzufügen des Repositories kannst Du über ‘Anwendungen / Software hinzufügen/entfernen (GNOME)’ über den Reiter ‘Suchen’ nach dem flash-plugin suchen und es zur Installation vormerken. Über einen Klick auf ‘Anwenden’ wird das Paket dann installiert.

Beachte bitte das du deinen Browser nach der Installation neu starten musst.

Um statische Routen zu legen kannst Du den route Befehl nutzen. In folgendem Beispiel wird eine Route in das 172.16.0.0/16 Class-B Netz über den Gateway 192.168.1.249 definiert, der wiederrum über das Interface eth0 erreichbar ist:

route add -net 172.16.0.0 netmask 255.255.0.0 gw 192.168.1.249 eth0

Mit:

route -n

kannst du dir anzeigen lassen ob die Route erfolgreich gesetzt worden ist.

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Neben dem Bash Prompt kannst du auch den XTerm Fenstertitel anpassen.

Lege dazu bitte eine Datei:

/etc/sysconfig/bash-prompt-xterm

mit folgendem Inhalt an:

echo -ne "\033]0;${USER}@${HOSTNAME}:${PWD/#$HOME/~}\007"

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Hast Du deinen Postfix Mailserver als Relay konfiguriert kann es vorkommen das durch einen DDoS Angriff alle SMTP Slots belegt werden, und somit Mails nur noch sehr schleppend eintreffen.

Postfix erlaubt standardmäßig 100 gleichzeitige SMTP Verbindungen, kommt jedoch amavisd-new zum Einsatz, sind aus Performancegründen deutlich weniger üblich (meist ca. 5-10).

Um zu erreichen das bei einem DDoS Angriff inaktive SMTP Slots schneller freigegeben werden, kannst du die Zeit heruntersetzen, nach der solch eine SMTP Sitzung zurückgesetzt werden soll. Hier ist 300 Sekunden der Standardwert, jeder sendende Mailserver sollte aber eigentlich in der Lage sein nach ca. 30 Sekunden ein Lebenszeichen von sich zu geben.

Mit:

smtpd_timeout = 30s

kannst du den Timeout Wert in der Datei /etc/postfix/main.cf heruntersetzen. Außerdem kann es per Verwendung von Postfix ohne amavisd-new Sinn machen das ein einzelner Client nicht mehr als 15 gleichzeitige Verbindungen aufbaut:

smtpd_client_connection_count_limit = 15

Über diesen Blog

Willkommen zu meinem persönlichen Blog. Hier findest du neues über mich sowie Tips und Tricks zu Fedora, CentOS und Red Hat Enterprise Linux.

  • Olli: Danke! Endlich hats geklappt :)
  • Marcus: Hoi Christian, Sponsoren sind natuerlich gerne gesehen. Im Gegenzug erhalten sie einen Bannerlink auf unserer Homepage und je nach dem auch die Moegl
  • Christian Louis: Hallo Marcus, was mich wundert ist die Tatsache, dass die FrOSCon in der Auflistung der Events, an denen Ihr Euch orientieren wollt, oben fehlt. A
  • Marcus: Kommt drauf an :) Ich bin auf jeden Fall jemand der gerne mit dem Chor trällert (solange die Musikrichtung stimmt). Wir organisieren uebrigens im S
  • Didi: Hey Kann man das auch auf eine Linux distribution beziehen? Wie geht es dir? Wie ist es in Zuerich? Lg Didi
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